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Stefan Bärenthaler sammelt wertvolle Erfahrungen im Semifinale der Junioren-Europameisterschaft

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Stefan Bärenthaler sammelt wertvolle Erfahrungen im Semifinale der Junioren-Europameisterschaft

Mit einer engagierten Leistung und vielen positiven Erkenntnissen beendete Stefan Bärenthaler seine Teilnahme an den Junioren-Europameisterschaften im Modernen Fünfkampf in Barcelona. Nach dem erfolgreichen Einzug ins Semifinale belegte der Österreicher dort Platz 16 und bestätigte erneut sein großes Potenzial auf internationaler Bühne.

Bereits am Vortag absolvierte Stefan die Fecht-Setzrunde (Seeding Round). Nach einem starken Beginn und einem überzeugenden Finish musste er – ähnlich wie bereits in der Qualifikation – in der Mitte des Bewerbs eine Serie von Niederlagen hinnehmen. Besonders erfreulich war jedoch, dass er mehrere Gefechte gegen Fechter gewinnen konnte, die den Bewerb später unter den Top Ten abschlossen. Dies zeigt, dass Stefan auf diesem Niveau absolut konkurrenzfähig ist. Nun gilt es, diese Leistungen künftig noch konstanter über den gesamten Wettkampf abzurufen.

Auch im Semifinale wartete im Fechten gleich zu Beginn eine schwierige Aufgabe. Sein erster Gegner entwickelte sich im weiteren Verlauf zu einem der stärksten Fechter des Tages und qualifizierte sich schließlich für das Fechtfinale. Dennoch zeigte Stefan erneut eine solide Leistung.

Besonders positiv verlief der Obstacle-Bewerb. Trotz eingeschränkter Trainingsmöglichkeiten absolvierte Stefan den Parcours souverän und bestätigte seine stetige Entwicklung in dieser noch jungen Disziplin. Sein Trainer sieht hier großes Potenzial und ist überzeugt, dass Stefan bereits im kommenden Jahr zu den stärkeren Athleten in diesem Bewerb zählen kann.

Eine zusätzliche Herausforderung stellte eine Knöchelverletzung dar. Beim Zieleinlauf der Qualifikation war Stefan unglücklich umgeknickt, wodurch der Knöchel stark anschwoll. Die Verletzung beeinträchtigte ihn vor allem beim Startsprung und Beinschlag im Schwimmen, weshalb er rund eineinhalb Sekunden langsamer war als am Vortag. Dennoch hielt er sich vor dem abschließenden Laser Run weiterhin in Schlagdistanz zu den Finalplätzen.

Im Laser Run kämpfte Stefan bis zum Schluss um den Finaleinzug. Zwei längere Schießeinlagen kosteten jedoch wertvolle Zeit, wodurch der Sprung unter die besten neun Athleten des Semifinales letztlich außer Reichweite blieb. Mit 1.458 Punkten belegte er Rang 16.

Trotz des verpassten Finaleinzugs fällt das Fazit positiv aus. Der Einzug ins Semifinale war das erklärte Ziel und wurde erreicht. Gleichzeitig zeigte Stefan in allen Disziplinen, dass noch Entwicklungspotenzial vorhanden ist. Mit mehr Konstanz im Fechten, weiterer Verbesserung im Obstacle und seiner bereits starken Laufleistung verfügt der junge Österreicher über hervorragende Voraussetzungen für die kommende Saison.

Der Österreichische Verband für Modernen Fünfkampf gratuliert Stefan Bärenthaler zu seiner Leistung und bedankt sich bei Trainer Philipp Reiner für die Betreuung vor Ort. Wir freuen uns bereits auf die nächsten internationalen Einsätze und sind überzeugt, dass Stefan auch im kommenden Jahr wieder um Spitzenplatzierungen kämpfen wird.



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