Die Entwicklung des Modernen Fünfkampfs in Österreich

 

Bereits bei den ersten Olympischen Spielen, bei denen der Moderne Fünfkampf am Programm stand (1912), nahm mit Edmund Bernhardt ein Österreicher teil.

1948 wurde der Moderne Fünfkampf in Österreich beim ÖOC (Österr. Olympisches Comité) angehängt und durch den damaligen Generalsekretär Edgar Fried betreut. 1961 wurde der Österreichische Verband für Modernen Fünfkampf als eigenständiger Fachverband gegründet. In diesem Jahr fanden die ersten Österreichischen Meisterschaften für Männer statt. Der 1. Präsident war damals Edgar Fried (Präsident 1961-1981), ihm folgten KR Ing. Herbert Schmalzbauer (1981-1986), Brig Dr. Ernst Auer (1986-1995) und Obst Alexander Peirits, der mit dieses Aufgabe seit 1995 betraut ist.

1985 wurde die erste Österr. Meisterschaft für Frauen veranstaltet. Im Jahr 1989 fand in Wiener Neustadt, die 9. Weltmeisterschaft der Damen statt. Diese Veranstaltung fand auf Grund der großen Teilnehmerzahl und der tollen Organisation international großes Lob.

Österreich war auch federführend bei der Organisation von internationalen Jugendveranstaltungen. So war es die Idee Österreichs Europameisterschaften für Jugendliche im Dreikampf einzuführen. 1993 fand in Wiener Neustadt die 1. Jugend B Europameisterschaft (für 15-16 Jährige im Dreikampf: Schießen, Schwimmen, Laufen) statt.
Seit 1994 werden jährlich neben der Jugend B EM auch die Jugend A Weltmeisterschaften (für 17-18 Jährige im Vierkampf: Schießen, Fechten, Schwimmen, Laufen) durchgeführt. Wiener Neustadt war 1995 der Austragungsort für die zweite Jugend A WM.

Das Ziel des Österreichischen Verbandes ist es im Jahr 2012 wieder mit Modernen Fünfkämpfern und Fünfkämpferinnen bei den Olympischen Spielen am Start zu sein.